Technische Parameter
Trittschall-Minderung

Trittschall-Minderung

Trittschall ist der Lärm, der meinen Nachbarn stört!
Trittschall wird durch Gehen auf einem Fußboden erzeugt und durch die Rohbetondecke in den Raum darunter übertragen. Jedes Haus muss einen gewissen Schallschutz erfüllen (DIN 4109). Die Lautstärke von 53 dB darf nicht überschritten werden.
Gehschall-Reduzierung

Gehschall-Reduzierung

Gehschall ist der Lärm, der mich stört!
Raumschall, auch Geh-, Emissions-, Resonanz- oder Reflektionsschall genannt, ist der Lärm, der beim Gehen im Raum erzeugt wird. Gehschall ist in allen Wohnungen mit schwimmend verlegten Böden ein wichtiges Thema! Viele der handelsüblichen trittschalldämmenden Unterlagen haben keine gehschallmindernde Wirkung, teilweise verstärken sie sogar den Gehschall.
Druckfestigkeit

Druckfestigkeit

Durch die tägliche Nutzung wird das Bodensystem belastet.
Die Druckfestigkeit hat Auswirkungen auf die Haltbarkeit des Oberbodens insbesondere im sensiblen Nut- und Feder- bzw. Klickbereich. Je höher der Wert, desto besserer Schutz gegen die Beanspruchung während der gesamten Nutzungsdauer.
Punktuelle Ausgleichsfähigkeit

Punktuelle Ausgleichsfähigkeit

Zum mechanischen Schutz des Laminats und aus akustischen Gründen müssen Hohlstellen unter dem Laminatsboden vermieden werden. Die Unterlage muß kleinere punktuelle Unebenheiten wie Estrichkörnchen auf dem Untergrund ausgleichen. Je höher der PC-Wert (punktuelle Ausgleichsfähigkeit), desto besser der Ausgleich.
Mindestanforderung: PC ≥ 0,5 mm
Wasserdampf-diffusionswiderstand

Wasserdampf-diffusionswiderstand

Bei der Verwendung auf mineralischen Untergründen schreiben fast alle Oberbodenhersteller den Einsatz einer wasserdampfdiffusionshemmenden Zusatzschicht vor. Dabei unterscheidet man zwischen Dampfbremsen (Sd-Wert zw. 15-100 m) und Dampfsperren (Sd-Wert >100 m). Diese verhindern ein Aufsteigen von der im Boden befindlichen Restfeuchte und so eine Schädigung des Oberbodenbelags. Holzbeläge (dazu zählt auch Laminat) reagieren empfindlich auf Feuchtigkeit.
Wärmedurchlass-Widerstand

Wärmedurchlass-Widerstand

Der Wärmedurchlasswiderstand ist der Widerstand gegen das Durchströmen von Wärme.
Je größer dieser Wert ist, desto besser sind die Dämmeigenschaften. Um die Heizleistung nicht zu beeinträchtigen, sollte bei der Verlegung von Laminat auf einer Fußbodenheizung der Wärmedurchlasswiderstand (Laminat + Dämmunterlage) nicht über 0,15 m² K/W liegen.